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Tristner (2767m)

Über die Steilhänge oberhalb von Ginzling

Hier fehlt das Tristner-Hauptfoto
Vom Ende des Fahrweges im Floitengrund sieht man den langen, steilen Aufstiegsgrat auf den Tristner.
Foto: Maik Schneider, August 2012

Aus dem Zillertal betrachtet, etwa von Zell am Ziller, ist der Tristner mit seinem breiten, felsigen Gipfelbereich einer der auffälligsten Berge. Von Ginzling führt ein Steig, den man am Ende nur noch als Trittspur bezeichnen kann, über den sehr abschüssigen Grashang auf den äußersten Gipfel des vom Großen Löffler hierher ziehenden Floitenkamms.

Aufstieg

Von Ginzling steigt man in zwei Stunden wie beschrieben zu den Jagdhütten am Wandegg auf. Hinter diesen geht es steil über ein Wiese weiter bergauf, und nach einem letzten kurzen Waldstück erreicht man hier die Baumgrenze. Danach weiter über die zunächst noch angenehm ansteigenden Wiesen, mit schönem Blick in die Floite, und über ein kurze, erdige Steilstufe weiter bergauf. Dann nähert man sich dem mit einem aufrecht stehenden Stein markierten Kopf im Südwestgrat des Tristners, dem Punkt 2446m der AV-Karte, der über die schon recht abschüssige westliche Flanke bestiegen wird. Oben angekommen sollte man sich an die steilen Abhänge gewöhnt haben, denn ab hier wird es richtig steil, und der Weg wird immer mehr zu platt getretenen Stellen im Gras. Hier kehrt man am besten um, wenn man sich zu unsicher fühlt, oder das Gras nicht absolut trocken ist. Festhalten am Fels ist meist nicht möglich, da die Flanke bis zum Gipfel grasbewachsen ist. Auf den letzten Metern wird das Gelände dann noch abschüssiger, aber hier kann man sich teilweise ein bisschen festklammern. Oben angekommen blickt man auf den unglaublich steilen Abstiegsweg, und durch Trümmerfelder der noch steileren Nordwand hinunter zum Stausee Stillupp.

Abstieg

Auf dem Anstiegsweg.

Ausgangspunkt

Ginzling (985m)
Schwierigkeitschwierig
Sehr abschüssige Grashänge. Nur bei Schwindelfreiheit, stabilem Wetter und trockenem Gras! Nur für Geübte.
DauerAufstieg: 5:00 Std., Abstieg: 4:00 Std., Gesamt: 9:00 Std.
Konditionsehr hohe Anforderung
HöhenunterschiedAufstieg: 1780 m, Abstieg: 1780 m
Strecke12 km
Höchster Punkt 2767 m
Frequentierungsehr wenig begangen
Bewertung sehr lohnend
Beste ZeitJuli - Mitte September

Anfahrt

Mit dem Linienbus oder Auto nach Ginzling, Haltestelle Gasthof Altginzling.

Hütten und Einkehrmöglichkeiten

Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit!

Tipps

Viele kehren unterwegs um, weil es ihnen zu steil und abschüssig wird. Aber auch die Bergwiesen der Wandeggalm oder der von dort zu sehende vorgelagerte Punkt 2446m im Südwestgrat sind lohnende Ziele einer Tageswanderung, mit schöner Aussicht in den Floitengrund und über das Dornaubergtal, auf den Floitenkamm und den Tuxer Kamm.

Tourenbeschreibung: 

Maik Schneider

Stand: 

August 2012

Tour-Nr.: 

67
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