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Melkerscharte (2814m)

Von der Gunggl in den Zemmgrund

Hier fehlt das Melkerscharte-Hauptfoto
Zsigmondyspitze, Melkerscharte, in der Bildmitte der Plattenkopf und rechts der Große Ochsner.
Foto: Maik Schneider, August 2001

Von der Maxhütte in der Gunggl führt ein Bergweg die felsige Stufe im Talschluss hinauf, über die Geröllhänge der Gungglplatte in die Melkerscharte, die den Übergang zur Berliner Hütte im Oberen Zemmgrund bildet. Der Aufstieg auf der Seite der Gunggl ist etwas schwieriger als der Abstieg.

Aufstieg

Von Ginzling (985m) wie beschrieben zur Maxhütte (1445m). Nach einer Pause auf der Hütte überquert man nochmal den Bach, und steigt den Weg taleinwärts weiter auf. In ca. 1700m Höhe erreicht man den größten Felsblock des Talbodens, und steigt dahinter die steiler werdende letzte Wiesenfläche hinauf, wobei von hier noch nicht sichtbar ist, wie die folgende Felsstufe überwunden wird. Dies geschieht dann relativ unproblematisch auf einem recht abenteuerlich angelegten Weg. Darüber beginnt die Gungglplatte, große Geröllfelder, die den Talboden, aus dem man gerade aufgestiegen ist, Trichterförmig umgeben. Der Weg führt weiter auf die Scharte zwischen Zsigmondyspitze und Plattenkopf zu, und man erreicht ein Firnfeld unterhalb der Melkerscharte, das sich hier bis in den Spätsommer hält. Dieses überwindet man nach rechts, und erreicht den felsigen Bereich unterhalb des Grates. Hier quert man den abschüssigen Hang noch einmal auf einem sehr schmalen Felsband hinüber zur Scharte (2814m).

Abstieg

Von der Melkerscharte auf einem besseren Weg, durch eine steile Flanke hinunter auf einen ersten Felsboden. Über diesen erreicht man weiter absteigend den kleinen, oft auch noch im August mit Schnee und Eis umgebenen Eissee (2674m). Von hier über feiner werdendes Geröll weiter abwärts, an einer Verzweigung rechts haltend, trifft man schließlich auf den von der nördlichen Mörchnerscharte herabführenden Weg. Auf diesem den steilen Hang aus feinem, rotbraunem Schutt hinunter zum Schwarzsee (2472m). Hier beginnt der Plattenweg zur Berliner Hütte (2042m), die man nach einer weiteren Stunde erreicht. Wer nicht auf der Hütte übernachtet, kann von hier in gut zwei Stunden über das Gasthaus Alpenrose (1873m) und die Grawandhütte (1636m) nach Breitlahner (1256m) absteigen.

Ausgangspunkt

Ginzling (985m)

Ziel

Breitlahner (1256m), von hier Busverbindung zurück nach Ginzling.
Schwierigkeitschwierig (I)
DauerAufstieg: 5:00 Std., Abstieg: 4:30 Std., Gesamt: 9:30 Std.
Konditionmaximale Anforderung
HöhenunterschiedAufstieg: 1830 m, Abstieg: 1560 m
Strecke25 km
Höchster Punkt 2814 m
Frequentierungsehr wenig begangen
Bewertung sehr lohnend
Beste ZeitJuli - August

Anfahrt

Mit dem Linienbus oder Auto von Mayrhofen Richtung Schlegeis bis zur Haltestelle Ginzling, Gasthof Altginzling.

Zustieg

Zur Maxhütte (1445m), 1:30 Std., mittel.

Hütten und Einkehrmöglichkeiten

Maxhütte (1445m)

Berliner Hütte (2042m)

Alpenrose / Zemmgrund (1873m)

Waxeggalm (1871)

Grawand-Hütte (1636m)

Klausenalm (1301m)

Breitlahner (1256m)

Übergänge

Über die Nördliche Mörchnerscharte (2872m, 1:30 Std. von der Melkerscharte, schwierig) in den Floitengrund und weiter zur Greizer Hütte oder nach Ginzling, sehr lange Tour!

Gipfel

Plattenkopf (2899m), schwierig, in ca. 15 Minuten aus der Melkerscharte über Blöcke und Platten auf dem Grat nach Westen.

Tourenbeschreibung: 

Maik Schneider

Stand: 

August 2005

Tour-Nr.: 

55
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